Ich freue mich sehr darauf, deinen Song zu mischen! Damit der Ablauf reibungslos funktioniert, findest du hier ein paar Infos zur Vorbereitung deiner Dateien. Wenn dir dabei etwas unklar ist oder du Fragen hast, melde dich gern jederzeit bei mir.
Mir ist wichtig, dass ich deine Spuren möglichst sauber und klar erhalte – so kann ich mich ganz auf das konzentrieren, worum es wirklich geht: deine Produktion so klingen zu lassen, wie du es dir vorstellst.
Damit ich unabhängig von deiner DAW (Digital Audio Workstation – dein Musikprogramm) mit deinen Files arbeiten kann, brauche ich sie in einem neutralen und sauberen Format. So stellen wir sicher, dass alles ohne technische Stolpersteine läuft.
Falls du dir unsicher bist: auf YouTube findest du zu jeder gängigen DAW passende Tutorials, wie man Spuren exportiert – das geht meist ganz schnell. Falls du Fragen hast, kontaktiere mich gern.
Diese technischen Parameter sind wichtig:
WAV- oder AIFF-Dateien mit mindestens 24 Bit (gern auch 32 Bit Float)
Original-Samplerate beibehalten (z. B. 44,1 oder 48 kHz)
Monospuren bitte in Mono exportieren, Stereospuren in Stereo
Alle Files am gleichen Startpunkt und in gleicher Länge
Ich mag, wenn deine Spuren schon so klingen, wie du sie dir vorstellst – deshalb dürfen Effekte gern draufbleiben, vor allem wenn sie wichtig für deinen Sound sind. Wenn du dir unsicher bist, exportiere zusätzlich auch die rohe Spur ohne Effekte. So kenne ich deine Vision und habe gleichzeitig alle Optionen.
Folgende Spuren bitte immer auch roh bereitstellen:
Vocals
Gitarren/Bass (wenn möglich zusätzlich als DI-Spur)
Mehrspur-Schlagzeug-Aufnahmen
Außerdem wichtig:
Jedes Instrument auf einer eigenen Spur, bitte nichts zusammenlegen
Vorab auswählen, welche Takes du verwenden willst (Comping)
Die Lautstärke darf gern so bleiben wie in deinem Roughmix – wichtig ist nur, dass nichts übersteuert
Automationen kannst du gern behalten (bitte kurz notieren, wo sie wichtig sind)
Hall- und Delay-Effekte nach Möglichkeit auf separaten Spuren, nicht fest eingebrannt
Je klarer die Dateien sortiert und benannt sind, desto schneller kann ich mit der Bearbeitung loslegen. Das spart Zeit, verhindert Missverständnisse und sorgt dafür, dass nichts verloren geht.
Ordnerstruktur:
Ein Ordner pro Song mit zwei Unterordnern:
Darüberhinaus bitte keine weiteren Unterordner – alles dann auf einer Ebene.
Dateibenennung:
Im Dateinamen bitte zuerst die Instrumentengruppe mit einem Buchstaben andeuten, danach kurz und klar, was es ist.
D_ = Drums → z. B. D_KickIn, D_SnareTop, D_OH_L
G_ = Gitarren → z. B. G_Solo, G_Akustik, G_Rhythm1
B_ = Bass → z. B. B_DI, B_Amp
V_ = Vocals → z. B. V_Main, V_Backing
S_ = Synth/Keys → z. B. S_Pad, S_Lead
FX_ = Effekte → z. B. FX_Riser, FX_Sweep
Wenn es mehrere Spuren derselben Art gibt, einfach durchnummerieren:
G_Rhythm1, G_Rhythm2, V_Backing1, V_Backing2
Wichtig: Wenn möglich, bitte alles auf einer Spur zusammenfassen – also nicht jede Strophe oder jeden Chorus auf einer eigenen Spur. Lieber eine durchgehende Main-Vocal-Spur (oder zwei, wenn sich Strophe und Refrain sehr unterscheiden oder sich Stellen überlappen).
Mach dir keine Sorgen, wenn du dir bei der Benennung unsicher bist – Hauptsache, es ist halbwegs logisch. Ich check das dann schon!
Bevor du mir die Dateien schickst, lohnt es sich, sie einmal selbst in Ruhe durchzuhören. Du bist sozusagen die erste Qualitätskontrolle deines Projekts. Wenn alles passt, können wir direkt starten – ohne Verzögerungen oder Nachbesserungen.
So gehst du vor:
Leeres Projekt in deiner DAW öffnen
Alle Spuren importieren, gleich am selben Startpunkt anordnen
Den Song einmal komplett anhören
Frag dich dabei:
Sind wirklich alle Spuren da?
Liegt alles an der richtigen Position?
Klingt alles so, wie du es erwartest?
Falls doch etwas fehlt oder verrutscht ist und ich das aufwendig reparieren oder nachträglich einbauen muss, verzögert das den Projektstart – und ich muss den Extra-Aufwand ggf. zusätzlich in Rechnung stellen.
Danke, dass du dir die Zeit nimmst, deine Spuren sauber vorzubereiten. Damit legen wir die Grundlage für eine entspannte Zusammenarbeit – und ich kann mich ganz darauf konzentrieren, deinen Song so klingen zu lassen, wie du es dir vorstellst.
Der nächste Schritt ist jetzt ganz einfach:
Prüfe noch einmal, ob du alle Punkte aus den Guidelines erfüllt hast.
Lade deine Dateien hoch (z. B. über SwissTransfer).
Beschreibe mir im nächsten Formular kurz deine Vision, Referenztracks und Besonderheiten.
So weiß ich genau, in welche Richtung du möchtest – und wir können direkt loslegen.